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EDS schließt Verkauf von A.T. Kearney ab 
EDS schließt Verkauf von A.T. Kearney ab |
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| 23. Januar 2006 | |
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Chicago, 23. Januar 2006 – pan. Der texanische Outsourcingriese Electronic Data Systems (EDS) hat seine Beratungstochter im Wege eines Management Buyouts verkauft. Der Deutsche Henner Klein bleibt Chef von A.T. Kearney.
In dem Papier finden sich keinerlei Angaben zur Summe, welche die Consultants an EDS zahlen mussten. Der im texanischen Plano ansässige IT-Konzern EDS hatte das vor 80 Jahren gegründete Beratungshaus 1995 für rund 600 Millionen US-Dollar von den damaligen Partnern der Firma erworben. A.T. Kearney werde künftig von einem elfköpfigen "Board of Directors" geleitet, heißt ergänzend in der Firmenmitteilung. An der Spitze dieses Führungsteams steht der 60-jährige Deutsche Henner Klein, der am 1. Dezember 2003 zum Chief Executive Officer von A.T. Kearney bestellt worden war. Auch Deutschland-Chef Dietrich Neumann und Sieghart Scheiter vom Düsseldorfer Büro gehören zu Kleins Führungsriege, Finanzchef wurde David Asper (Chicago), Personalchef John Yoshimura (Singapur). In der vergangenen Woche hatte EDS bereits die Headhunting-Sparte von A.T. Kearney an ein Investorenteam um den ehemaligen Korn/Ferry-Europachef Edward Kelley verkauft, vgl. unsere Meldung vom 19. Januar 2006. Die so genannte MRO-Einheit (Maintenance, Repair and Operations) verbleibt einstweilen bei EDS, soll aber früheren Meldungen zufolge ebenfalls verkauft werden.
A.T. Kearney machte im vergangenen Jahr weltweit 806 Millionen US-Dollar Umsatz. Der Verlust betrug rund 10 Millionen Dollar. Die Firma beschäftigt zurzeit noch etwa 2500 Mitarbeiter in 47 Büros rund um den Globus. |









