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Clifford Chance verliert hochkarätiges Strafrechtsteam an DLA Piper

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13. August 2009
Auch die jüngste Beförderungsrunde scheint den personellen Aderlass bei Clifford Chance nicht zu stoppen. Erst im Juli wurde bekannt, dass der Sanierungs-Spezialist Kolja von Bismarck zu Linklaters wechselt. Jetzt befindet sich das Team des Strafrechts-Experten Jürgen Taschke auf dem Sprung zu DLA Piper.

Im Frankfurter Büro von DLA Piper wird Taschke ab September als Partner den Bereich Wirtschaftsstrafrecht (Corporate Crime und International Investigations) verantworten. Der der 53-jährige Rechtsanwalt, der auch als Honorarprofessor an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main lehrt, kommt nicht alleine: Mit ihm wechseln die Rechtsanwälte Dietmar Deffert und Christian Schoop, bislang Associates bei Clifford Chance.

Ausbau der Praxisgruppe

„Jürgen Taschke ist ein großer Gewinn für die deutsche Praxis“, sagt Ludger Giesberts, Leiter der deutschen Praxisgruppe Litigation und Regulatory. Mit ihm werde DLA Piper seine Praxisgruppe Corporate Crime und International Investigations ausbauen, so der Rechtsanwalt.

„Ich freue mich darauf, die neue Herausforderung mit meinen neuen Kollegen anzugehen. Ich bin sicher, dass ich mit meiner Expertise zur weiteren Positionierung von DLA Piper in Deutschland beitragen kann", so Taschke.

Für den Bereich Corporate Crime und International Investigations arbeiten bei DLA Piper rund 450 Anwälte rund um den Globus, so die Kanzlei in einer aktuellen Mitteilung. Der Schwerpunkt der Praxisgruppe liege in der Beratung von Unternehmen in Ermittlungsverfahren aufgrund von Verstößen gegen regulatorische Vorschriften in verschiedensten Rechtsgebieten.

Bereits im Vorfeld

Die Anwälte der Praxisgruppe arbeiten eng mit mit den Mandanten sowie mit den jeweiligen Aufsichtsbehörden zusammen. Sie agieren länderübergreifend und erarbeiten bereits im Vorfeld von möglichen Ermittlungsverfahren Strategien, um in Krisensituationen Schäden von den Mandanten abzuwenden.

Soweit Mandanten von Durchsuchungsmaßnahmen betroffen sind, hält DLA Piper ein europaweites Rapid Response System" für seine Mandanten bereit. Dies beinhaltet eine Telefonhotline, über die der Mandant in kürzester Zeit Zugang zu spezialisierter Rechtsberatung und anwaltlicher Unterstützung vor Ort erhält.

per/pan

 


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