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Nörr Stiefenhofer Lutz berät AMD bei Umstrukturierung

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24. März 2009
Der US-Computerchip-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat die Produktion seiner  Mikroprozessoren auf ein neu gegründetes Joint Venture namens Globalfoundries ausgegliedert. Ein Team der Rechtsanwaltssozietät Nörr hat AMD und seine deutschen Tochtergesellschaften bei der damit einhergehenden Umstrukturierung des Konzerns beraten. In einer heute verbreiteten Mitteilung der Kanzlei sind weitere aufschlussreiche Details nachzulesen.

Partner des Joint Ventures ist ATIC, eine zu 100 Prozent vom Emirat Abu Dhabi gehaltene und auf Hochtechnologie fokussierte Investmentgesellschaft. Gegenstand des gemeinsamen Unternehmens ist die Auftragsfertigung von Computerchips für AMD und weitere Kunden.

Zwei Fabriken in Dresden

AMD brachte in das Joint Venture die beiden Dresdner Fabriken Fab 36 und Fab 30/38 ein, die derzeit nahezu die gesamte weltweite Nachfrage nach AMD-Mikroprozessoren decken. Dazu musste eine Projektfinanzierung im Volumen von 700 Millionen Euro neu strukturiert werden, das Ausscheiden eines Minderheitsgesellschafters war zu verhandeln, außerdem mussten Beteiligungen an Forschungs- und Entwicklungs-Joint Ventures geregelt werden. Das Transaktionsvolumen bewegt sich im Milliardenbereich.

Das Berater-Team von Nörr Stiefenhofer Lutz setzte sich wie folgt zusammen: Stefan Weber (Koordination, Finance & Gesellschaftsrecht, Moskau/Dresden), Jens Gehlich, (Gesellschaftsrecht, Dresden), Sebastian Bock (Finance, Frankfurt), Stefan Tomicic (Arbeitsrecht, München), Georg Edelmann (Steuern, München), Sebastian Wündisch (IP, Dresden). Associates:  Sebastian Voigt, Marlies Raschke (Gesellschaftsrecht), Juliane Poguntke (Vertragsrecht, alle Dresden), Nadejda Kysel, Julia Schlüter (Finance,  Frankfurt).

nsl/pan

 


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