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Startseite Nachrichten Managementberatung Keine Entwarnung bei EDS und A.T. Kearney
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Keine Entwarnung bei EDS und A.T. Kearney |
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Plano, 8. Februar 2005 - pan. Die neuesten Quartalsergebnisse des texanischen IT-Dienstleisters und seiner Beratungstochter geben weiter Anlass zur Sorge. Das Neugeschäft lahmt, die EDS-Aktie stürzt ab.
Der krisengeschüttelte Outsourcing-Riese Electronic Data Systems (EDS) ist noch nicht überm Berg, und die Consultants von A.T. Kearney hängen weiter wie ein Klotz an seinem Bein. Das jedenfalls lässt sich aus dem Bericht über den Geschäftsverlauf im vierten Quartal 2004 entnehmen, den EDS gestern nach Börsenschluss veröffentlicht hat.
Demnach sanken die Einnahmen um fünf Prozent auf 5,25 Milliarden US-Dollar. Schlimmer noch: Konzernchef Michael Jordan ist es - eigenen Erwartungen zum Trotz - nicht gelungen, mehr Aufträge an Land zu ziehen. Im Gegenteil: Die Lage hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Die neuen Aufträge erreichten lediglich ein Volumen von 3,8 Milliarden Dollar.
Auch die Honorareinnahmen von A.T. Kearney befinden sich weiter auf dem Sinkflug. Die Truppe um Kearney-Chef Henner Klein kassierte im vierten Quartal 2004 lediglich 193 Millionen Dollar. Das sind zehn Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Klein hat es auch nicht geschafft, das Geschäft aus den roten Zahlen zu ziehen. Das operative Minus betrug 17 Millionen Dollar.
Immerhin zeigt der eiserne Sparkurs von Michael Jordan Wirkung. Dem ehemaligen McKinsey-Consultant und Westinghouse-Sanierer gelang es, trotz der schlechten Einnahmesituation einen Gewinn in Höhe von 53 Millionen Dollar auszuweisen. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch einen Verlust von 337 Millionen verbucht.
Das hinderte die Börsianer jedoch nicht daran, die EDS-Aktie abzustrafen. Ihr Wert sank im nachbörslichen Handel um 4,6 Prozent. Grund: Die trüben Zukunftsaussichten. Genauer: Im ersten Quartal 2005 will Jordan lediglich fünf Cents pro Aktie verdienen, im gesamten Jahr immerhin 50 bis 60 Cents pro Aktie. Analysten hatten mit mehr gerechnet. Ihre Prognosen lagen bei 12 Cents für das erste Quartal 2005 und 74 Cents für das gesamte Jahr 2005.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.eds.com/news/news.aspx?news_id=2225
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Datum: 16.05.2008
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