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Coaching gewinnt immer mehr an Bedeutung Drucken E-Mail

Neumünster, 30. Oktober 2006 - KC. In Unternehmen mit komplexen Strukturen müssen Werte, Ideen und Visionen praxisnah und individuell gefördert werden. Coaches widmen sich nicht nur Sportlern, sondern immer mehr auch Führungskräften, die ihre Fähigkeiten und Talente ausbauen möchten.

Leider wird der Begriff "Coaching" mittlerweile auch für Beratungs- und Trainingsformen verwendet, die nun definitiv überhaupt nichts mit Coaching zu tun haben. Coaching ist trendy. Das irritiert und führt zu verschwommenen Vorstellungen und Angeboten.

Coaching ist keine "normale" Beratung, sondern partnerschaftliches Miteinander unter klaren Bedingungen. Struktur-, Prozess- und Ergebnisrichtlinien definieren die Qualität dieser Partnerschaft.

Auf Unterschiede achten

Dabei ist zu unterscheiden zwischen externem und internem Coaching, zwischen Einzel-, Team- und Gruppencoaching. Coaching ersetzt weder eine psychologische, noch eine therapeutische Beratung und ist auch nicht mit Seelsorge zu verwechseln. Auch Mediation ist kein Coaching.

So sollte es zumindest sein.
Wie stellt sich nun die Praxis dar?

Da Coaching "in" ist, wird der Begriff durch einzelne Unternehmensberater, Trainer und esoterische Scharlatane immer mehr verzerrt, so dass eigentlich alles zum Coaching hochstilisiert wird, denn es lässt sich damit Geld verdienen.

Ein simples Beratungsgespräch ist noch lange kein Coaching

Plötzlich wird ein ganz selbstverständliches Beratungsgespräch z. B. für Menschen, die am Ende eines Outplacementprozesses stehen, zum Coaching. Der sog. Coach gibt auch noch die Ziele vor, die der Klient zu erreichen hat.

Oder Manager treten mit der Bitte an Trainer / Coaches heran, doch mal Den- oder Diejenige(n) zu coachen, damit "sie einfach effizienter arbeiten". Die Betroffenen müssen das eben mal machen - ob es ihnen gefällt oder nicht. Schließlich geht´s ja um das Wohl des Unternehmens.

Auch ist zu beachten, dass nicht jeder Coach zu jedem Klienten passt. Beide Seiten müssen "miteinander können" und wollen.

Für Menschen, die sich für Coaching interessieren, gibt es eine Menge Informationsquellen. Es macht also Sinn, sich im Vorfeld ein klares Bild von dem zu machen, was man für sich und andere will. Und wenn dann am Ende der Filterung tatsächlich das Coaching als erfolgsversprechendste Variante heraus kommt, dann sollte man einfach mal Kontakt zu verschiedenen Anbietern aufnehmen. Dabei ist das persönliche Gespräch unbedingt notwendig.

Denn Coaching ist eine sehr persönliche Angelegenheit.
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Zum Verfasser:

Udo Keller arbeitet seit 11 Jahren im Bereich der Unternehmens- und Persönlichkeitsberatung.

 keller ! consulting mit seinem Stammsitz in Neumünster (Schleswig-Holstein) bietet seinen Service Jungunternehmen, sowie auch langjährig erfolgreich agierenden Unternehmen jeder Branche und Größe, national und international an.

Vorrangig dient es dem Sektor Human Resources mit Personal- und Managementtrainings. Hinzu kommen Coaching von Führungskräften, Corporate-Identity-Beratung und die Hilfe bei der Entwicklung von Unternehmenskulturen, sowie Training in Teamaufbau und Teamführung.

"Umsatz ist das Ergebnis von Umsetzung. Und Erfolg heisst, dass vorher etwas erfolgt ist.", sagt Udo Keller.
 
  Datum: 12.05.2008

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