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Startseite Nachrichten Training / Coaching Führungskräfte-Entwicklung: Projektarbeit wird immer wichtiger
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Führungskräfte-Entwicklung: Projektarbeit wird immer wichtiger |
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Wien, 24. August 2007 - bgn/pan. Noch ist das Seminar das am häufigsten eingesetzte Instrument bei der Führungskräfte-Entwicklung. Die Projektarbeit gewinnt aber immer mehr an Bedeutung. Auch das Coaching erfreut sich steigender Beliebtheit. Das hat die Beratergruppe Neuwaldegg herausgefunden. Die Wiener Consultants haben mehrere hundert Topmanager in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Ihre Studie dokumentiert, in welchem Land das Thema Führungskräfte-Entwicklung den höchsten Stellenwert besitzt. Und sie liefert den Controllingfans im Management scharfe Munition.
Eine gut entwickelte Führungsmannschaft ist der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Die weitaus überwiegende Mehrheit der Topmanager in Österreich, Deutschland und der Schweiz misst der Führungskräfte-Entwicklung deswegen eine große bis sehr große Bedeutung bei. Dabei genießt das Thema in Deutschland den höchsten Stellenwert.
Wichtiger noch: Die Manager geben sich heute nicht mehr mit Standard-Seminaren zufrieden. Sie fragen immer öfter nach maßgeschneiderten, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichteten Programmen. Und: Die Maßnahmen müssen verstärkt den Lerntransfer berücksichtigen sowie praxisnah sein.
Maßgeschneiderte Entwicklungsprogramme werden vor allem in Deutschland geschätzt. Genauer: 50 % der Befragten gaben eine entsprechende Antwort. Ebenso in der Schweiz (41 %). Österreich hinkt dem Trend hinterher: Nur 29 % der Top-Manager setzen auf diese Form der Weiterbildung. Insgesamt liegt auch Coaching in der Wertschätzung der Manager relativ weit vorne. Hier hat Österreich besonders starken Nachholbedarf: 59 % der deutschen und 50 % der Schweizer Top-Manager vertrauen auf diese Methode, während es in Österreich nur 20 % sind.
Sechs Tage Training pro Jahr
Zeit ist Geld. Deswegen ist die Dauer einer Maßnahme ein wichtiger Punkt für die Planung von Trainings. Die Umfrage zeigt, dass die Unternehmen auch bei knapp bemessener Zeit viel investieren: Durchschnittlich verbringen deutsche Führungskräfte die meiste Zeit (6,9 Tage) mit der Entwicklung ihrer Fähigkeiten, gefolgt von Österreich mit 6,1 Tagen und der Schweiz mit 5,9 Tagen. Das lässt auf kürzere Präsenzmaßnahmen mit modularen Strukturen schließen.
Wie erkennen Unternehmen, dass eine Maßnahme erfolgreich war? Die stärkste Aussagekraft über den Erfolg hat nach Meinung von 60 % der befragten Manager die Steigerung der Motivation und des Interesses der Führungskraft (CH: 72 %; Ö: 59 %; D: 55 %), für 53 % ist die Vermehrung der Erkenntnisse und Fähigkeiten der Führungskraft wichtig und für ebenfalls rund 50 % die Verbesserung der Leistungen.
In diesem Zusammenhang raten die Consultants den Managern, alle Maßnahmen zur Führungskräfte-Entwicklung sorgfältig zu evaluieren sowie auf konsequentes Monitoring und Feedback zu achten. Das Ergebnis der Umfrage dokumentiere, dass die Unternehmen hier noch am Anfang stünden, so die Beratergruppe Neuwaldegg.
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Datum: 16.05.2008
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