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Coachingverband DCV verschärft Regeln für die Zertifizierung von Coaches Drucken E-Mail
Düsseldorf, 24. September 2007 - pan. Der Deutsche Coaching Verband (DCV) hat seine Satzung geändert. Die Mitglieder des in Düsseldorf ansässigen Vereins stimmten unter anderem für einen Passus, wonach Regionalgruppen und ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet werden können. Weitere Änderungen betreffen das Verfahren der Zertifizierung von Coaches und Lehrcoaches sowie von Coaching-Ausbildungen. Die neuen Regeln schrauben insbesondere die Anforderungen an Lehrcoaches nach oben.

Die Mitglieder hätten die Richtlinien für die Zertifizierung genauer gefasst und die Anforderungen an Coaches insbesondere im Bereich „Ausbildung“ höher geschraubt, so der Verband in einer heute verbreiteten Medienmitteilung.

So müssen sich Ausbildungen zum Coach über mindestens sechs Monate erstrecken, ausreichend Möglichkeiten zur Selbsterfahrung sowohl in der Rolle des Klienten als auch des Coaches bieten und mit einer Prüfung in Form eines supervidierten Coachings abschließen.

Darüber hinaus müssen in Zukunft in jeder Ausbildung mindestens zwei verschiedene Lehrcoaches eingesetzt werden, um eine größere Vielfalt von „Role Models“ für die angehenden Coaches sicher zu stellen.

Auch an die Qualifikation der Lehrcoaches werden höhere Anforderungen gestellt. Neben Trainer- und Coachausbildung, Selbsterfahrung, umfangreicher Berufspraxis, psychologischem Hintergrundwissen und einem schlüssigen Konzept muss ab sofort eine zusätzliche Methodenausbildung im Umfang von mindestens 200 Stunden nachgewiesen werden.

Die neuen Richtlinien zählten zu den anspruchsvollsten der Branche, so der Verband.
 
  Datum: 18.05.2008

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