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Startseite Nachrichten Personalberatung Watson Wyatt Heissmann mit neuer Studie über Angestellten-Einkommen
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Watson Wyatt Heissmann mit neuer Studie über Angestellten-Einkommen |
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Wiesbaden / Düsseldorf, 28. November 2007 – wwh/pan. Zwischen gut verdienenden Managern und einfachen Angestellten liegen Welten. Die Kluft ist in Mexiko am größten, in Skandinavien am geringsten. Die Schweiz, Deutschland und Österreich weisen moderate Unterschiede auf. Sie rangieren im unteren Drittel eines aktuellen Rankings, das Watson Wyatt Heissmann gerade eben veröffentlicht hat. Die Berater haben dabei nicht nur sämtliche Vergütungsdaten verglichen und in Dollar umgerechnet. In ihrem "Global Remuneration Planning Report" berücksichtigen sie auch Steuern, Lebenshaltungskosten und Kaufkraft in fast 60 Industriestaaten rund um den Globus.
Die Kaufkraftdifferenz zwischen Führungskräften und Mitarbeitern ist in lateinamerikanischen Ländern deutlich ausgeprägter als in West-Europa. Den Negativ-Rekord hält Mexiko. Hier erreichen Topmanager 21mal mehr Kaufkraft als Sachbearbeiter. Berücksichtigt man die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten, stehen mexikanischen Führungskräften im Durchschnitt 348.218 $ pro Jahr zur Verfügung. Sachbearbeiter erreichen dagegen nur 16.372 $.
Deutschland nimmt in diesem Ranking mit einem Kaufkraftdifferenzfaktor von 3,8 den 39. Platz ein. Finanzvorstände, Geschäftsführer & Co. können hierumgerechnet 140.648 $ jährlich ausgeben. Sachbearbeiter verfügen über 37.085 $ jährliche Kaufkraft.
Geringste Unterschiede in Norwegen
Die geringsten Unterschiede zeigen sich in Skandinavien: Norwegen mit Faktor 2,6 und Dänemark mit Faktor 2,7 belegen die untersten Plätze in diesem Ranking.
Österreich (4,2), Frankreich (4,5), Italien (5,2), Großbritannien (5,4) weisen größere Kaufkraftunterschiede als Deutschland auf.
Hingegen fällt die Kluft in den Niederlanden (3,6), Schweiz (3,2), Belgien (3,0) und Luxemburg (2,8) geringer aus.
„Unterschiedliche Vergütungsstrukturen und Steuersysteme sind die Hauptursache dieser Unterschiede“, sagt Jürgen Haselgruber, Leiter des Geschäftsbereichs Human Capital bei Watson Wyatt Heissmann, Düsseldorf. „Die skandinavischen Länder haben beispielsweise eine Hochsteuerkultur, die die Unterschiede zwischen den Einkommen nivelliert. In lateinamerikanischen Ländern bezahlen Unternehmen ihre Führungskräfte hoch, erweisen sich jedoch gegenüber untergeordneten Mitarbeitern als weniger großzügig“, so Haselgruber.
Hintergrundinformationen zur Studie:
Die Studie mit dem Titel "Watson Wyatt 2007 Global 50 Remuneration Planning Report" informiert über Vergütungs- und Zusatzleistungen für die 50 häufigsten Berufsgruppen und Positionen aus verschiedenen Industriebereichen in 58 Ländern.
Alle Gehälter wurden zur besseren Vergleichbarkeit inUS-Dollar (Wechselkurse am 1. Juli) umgerechnet. Die relative Kaufkraft legt US-Indikatoren zu Lebenshaltungskosten zugrunde.
Die Positionen des Topmanagers und des Sachbearbeiters entsprechen Grade 18 und 8 des Watson Wyatt Global Grading Systems. Anhand dessen 25stufiger Job-Hierarchie kann die relative Wertigkeit einzelner Funktion weltweit konsistent bestimmt werden.
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Datum: 16.05.2008
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