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Startseite Nachrichten IT-Beratung Umfrage: Unternehmen geizen bei Investitionen für interne IT-Sicherheit
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Umfrage: Unternehmen geizen bei Investitionen für interne IT-Sicherheit |
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Dortmund, 30. November 2007 - mco/pan. Wenn es um Datendiebstahl und Wirtschaftsspionage geht, lauert der Feind oft in den Reihen der eigenen Mitarbeiter. Die meisten IT-Manager kennen diese Gefahr. Auf ihrer Agenda steht das Thema jedoch weit unten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Dortmunder Security-Spezialisten Comco AG. Demnach will sich zwar jede zweite Firma verstärkt der internen Datensicherheit widmen, allerdings weisen lediglich 27 Prozent diesem Thema eine hohe Priorität zu. Für ein Drittel der fast 350 befragten IT-Manager steht es überhaupt nicht im Vordergrund.
Entsprechend seien auch die Auskünfte über die Investitionspläne für nächstes Jahr ausgefallen, so Comco in einer Mitteilung an die Medien. Demnach wollen vier von zehn Unternehmen keinesfalls mehr Geld für die interne IT-Sicherheit ausgeben.
Noch keine Entscheidung
Lediglich jeder dritte befragte IT-Verantwortliche hat in jedem Fall vor, 2008 mehr zu investieren als bisher. Zusätzliche 26 Prozent beabsichtigen einen ähnlichen Weg zu gehen, haben aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
Wer allerdings die Notwendigkeit erkannt hat, sich vor Datenmissbrauch zu schützen, will viel Geld in die Hand nehmen. Genauer: Ein Viertel der Unternehmen beabsichtigt, 2008 die Ausgaben für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu verdoppeln. Weitere 12 Prozent der Firmen planen sogar noch höhere Steigerungsraten.
Keine Sensibilität
„Ganz offenbar besteht in der Breite noch keine ausreichende Sensibilität für die Problematik des internen Datenmissbrauchs“, interpretiert Comco-Vorstand Udo Kalinna die Ergebnisse. Stattdessen kristallisiere sich eine Minderheit an Unternehmen heraus, die dieses Thema sehr gezielt im Blick haben und hier ein überdurchschnittliches Investitionsengagement entwickeln wollen.
Es bilde sich eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, so der Experte: Die Guten haben ihre Sicherheitsrisiken im Griff, der Rest setzt sich der Gefahr der Wirtschaftsspionage aus. „Als Konsequenz können deutliche Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit und sogar in der Existenzsicherheit entstehen“, befürchtet Kalinna.
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Datum: 16.05.2008
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