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SAP-Anwender wollen 2008 mehr Geld für externe Dienstleister ausgeben Drucken E-Mail

Schwetzingen, 5. Dezember 2007 - arc/pan. Rosige Aussichten für IT-Berater: Die Unternehmen werden im kommenden Jahr aller Voraussicht nach verstärkt externe Services einkaufen. Das gilt zumindest für die meisten Anwender der Standard-Software SAP. Besonders erfreulich dabei: Die Unternehmen wollen bei der Hinzuziehung Externer nicht sparen, sondern im Gegenteil mehr Geld ausgeben. Jedes dritte Unternehmen will 2008 seine entsprechenden Ausgaben sogar zweistellig erhöhen, so eine heute veröffentlichte Studie.

Für die Studie hat das Internet-Portal Solutionsparc.com mehr als 300 SAP-Anwender befragen lassen. Die Antworten zeigen, dass der Zugriff auf externe Kompetenzen und Ressourcen für mehr als jedes vierte Unternehmen eine große strategische Bedeutung hat. Weitere 48 Prozent der SAP-Anwender weisen der Auslagerung von IT-Funktionen eine mittlere Relevanz zu, für über die Hälfte von ihnen jedoch mit steigender Tendenz.

Beratungsresistente Minderheit

Auch bei einem Großteil der Firmen, die eine Unterstützung von außen bisher nur in einer Nebenrolle für ihre IT-Strategien gesehen haben, wird das Outsourcing immer interessanter. Eine unveränderlich geringe Wertigkeit der externen IT-Services findet sich dadurch nur noch bei jedem zehnten SAP-Anwender.

„Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich immer mehr das Prinzip der Arbeitsteilung durchsetzt“, sagt Holger Stelz, Geschäftsführer der in Schwetzingen ansässigen ISV ecoNet GmbH und Betreiber des Portals Solutionsparc.

Das Ergebnis der Umfrage belege außerdem den Trend zur Industrialisierung der IT, da sie sich an den Prinzipien der Produktionsbranchen orientiere und demzufolge eine Verringerung der Fertigungstiefe im Visier habe.

Komplexe Netzwerke

„Zukünftig werden die Anwender ihre IT-Anforderungen über sehr komplexe Netzwerke mit Produkt- und Servicepartnern abbilden“, so Stelz. Für die nächsten Jahre rechnet der Experte mit einer noch stärkeren Hinwendung zu externen Ressourcen.

Dieser Trend zeigt sich auch bei den Antworten zur Frage nach den für 2008 geplanten Ausgaben. Sie sollen bei zwei von fünf Unternehmen in jedem Fall wachsen, für zusätzlich 27 Prozent der Anwender wird dies voraussichtlich ebenso sein. Lediglich ein Drittel der befragten IT-Verantwortlichen gibt an, im nächsten Jahr nicht mehr Geld als 2007 für den Zukauf von Services ausgeben zu wollen.

Bei allen anderen wird es sogar deutliche Zuwachsraten geben. So beabsichtigen über ein Drittel der Unternehmen mit SAP-Applikationen, ihre Budgets für Dienstleistungen in zweistelliger Größenordnung aufzustocken.

 
  Datum: 16.05.2008

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