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Startseite Nachrichten IT-Beratung Deloitte: Outsourcing ist weitaus mehr als nur ein Mittel zur Kostensenkung
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Deloitte: Outsourcing ist weitaus mehr als nur ein Mittel zur Kostensenkung |
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Frankfurt am Main / München, 6. Februar 2008 – pan. Outsourcing zahlt sich aus. Die meisten Unternehmen sparen viel Geld, wenn sie ihre Informationstechnik auslagern. Trotzdem gibt es immer wieder Streit zwischen den Partnern eines Outsourcing-Vertrags. Schlimmer noch: Viele Unternehmen kündigen ihren IT-Dienstleistern noch vor Ablauf des Vertrags. In seinem heute veröffentlichten "Outsourcing Report 2008" geht das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte den Dingen auf den Grund und sagt, was die Manager tun müssen, um mit Outsoucing echte Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Die Zahlen sind beeindruckend: 83 Prozent der von Deloitte befragten 300 Unternehmenslenker haben mit Outsourcing-Maßnahmen einen Return on Investment von über 25 Prozent erreicht.
Dennoch gibt nur etwa ein Drittel der Befragten an, Anregungen und Impulse durch das Outsourcing erhalten zu haben. Ebenfalls gut ein Drittel würde heute mehr Zeit mit der Suche nach dem richtigen Partner verwenden. Die Hälfte sagt sogar, sie würde die Vereinbarungen mit dem jeweiligen Partner besser auf die strategischen Ziele des Unternehmens abstimmen.
Strategische Maßnahme
"Zu wenige Unternehmen haben Outsourcing als strategische Maßnahme und den Dienstleister als Partner begriffen – in den meisten Fällen blieben die wirklichen Potenziale ungenutzt“, sagt Edgar Klein, Partner Consulting bei Deloitte.
Der Berater ist davon überzeugt, dass ein Unternehmen im Idealfall mit Outsourcing einen Wettbewerbsvorteil erzielen kann, der die Kosteneinsparung als sekundären Effekt erscheinen lässt.
Um dieses Ziel zu erreichen, müsse man die Outsourcing-Maßnahmen sorgfältig an der Strategie des Unternehmens ausrichten und künftige Entwicklungen berücksichtigen.
Zu wenig Zeit
In der Realität wird gerade dies häufig vergessen. Knapp die Hälfte der Manager bedauert, dass sie bei neuen Auslagerungsprozessen zu wenig Zeit darauf verwenden hätten, die Service Levels an der Gesamtstrategie des Unternehmens auszurichten.
Auch bei der Suche nach dem richtigen Dienstleister scheinen Potenziale nicht voll genutzt zu werden. Idealerweise sollte das Unternehmen bereits frühzeitig einen präzisen Anforderungskatalog an potenzielle Partner versenden. Nach Aussage von etwa 50 Prozent der Dienstleistungsanbieter sind die ihnen zugegangenen Pflichtenhefte nicht gut genug.
Zudem wählen viele Unternehmen Partner, die sie bereits kennen – eine nicht immer sachgerechte Entscheidung.
Kontinuierliche Evaluation
Nach Vertragsabschluss sollte der Übergang in eine kontinuierliche Evaluation der vereinbarten Dienstleistungen erfolgen. Über zwei Drittel der befragten Unternehmen haben Mittel zur Bewertung der Vertrags-Compliance installiert, fast ebenso viele setzen Managementmethoden in der Zusammenarbeit mit ihren Partnern ein.
Dennoch herrscht keine wirkliche Klarheit über Qualität und Umfang der Dienstleistung, was vor allem auf einen Optimierungsbedarf bei der Kommunikation zurückzuführen ist.
Klein: "In Anbetracht der strategischen Bedeutung von Outsourcing für die Wettbewerbsfähigkeit sind ein wirksames Management und vor allem das Performance-Monitoring unverzichtbar – zum Beispiel durch Instrumente wie das Service Level Management (SLM) als ganzheitlichen Ansatz zur Überprüfung der Outsourcing-Leistung."
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Datum: 16.05.2008
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