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Active Sourcing mit positiver Prognose für den Schweizer IT-Outsourcing-Markt Drucken E-Mail

Zürich / Frankfurt am Main, 11. Februar 2008 – asag/pan. Der Schweizer IT-Outsourcing-Markt befindet sich im Aufschwung. Seit September verzeichnen die Beobachter von Active Sourcing wieder ein deutliches Wachstum. Das vierte Quartal 2007 sei das umsatzstärkste seit über einem Jahr gewesen, so die Experten des Züricher Beratungshauses. Zwar konnte Active Sourcing keine Aufträge mit außerordentlich großem Volumen ermitteln. Wohl aber gab es während dieses Zeitraums zahlreiche Abschlüsse im zweistelligen Millionenbereich.

Den Höhepunkt des letzten Quartals 2007 bildet das Abkommen zwischen der Migros Bank und T-Systems. Im Rahmen des Wechsels auf die Software Finnova übernimmt der Dienstleister für die Migros Bank den Betrieb und das Applikationsmanagement des neuen Gesamtbankensystems.

„Bemerkenswert am vierten Quartal 2007 ist der hohe Anteil an Neugeschäft im Verhältnis zu den Erneuerungen der Verträge“, urteilt Active Sourcing-Geschäftsführer Stefan Regniet. Damit habe sich die positive Entwicklung des vorangegangenen Quartals fortgesetzt.

Banken dominieren bei den Verträgen

Die Summe aller Verträge des Jahres 2007 mit einem TCV von zehn Millionen oder mehr erreichte ein Volumen von 560 Millionen Schweizer Franken. Im Vergleich zum Jahr 2006 bedeutet dies jedoch einen Rückgang um etwa acht Prozent.

Diese Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in der Schweiz letztes Jahr lediglich ein Abschluss im dreistelligen Millionenbereich getätigt wurde. Dabei überwogen die Neuabschlüsse: Erstauslagerungen machten 2007 über 60 Prozent des Gesamtmarktes aus, nach dem Vertragsvolumen gerechnet erreichten die Neuabschlüsse sogar drei Viertel des Markt.

Getragen wurde die Entwicklung im IT-Outsourcing-Markt vor allem durch die Banken. Sie nahmen 2007 eine klare Führungsposition ein und beherrschen mittlerweile beinahe die Hälfte des Marktes (46 Prozent). Demgegenüber haben die Versicherungen in der aktuellen rollenden Jahresbetrachtung den Anschluss verloren, während die Pharma- /Chemiebranche auf den zweiten Platz vorgerückt ist.

Hinsichtlich der ausgelagerten Services nahmen 2007 Midrange Services die Spitzenposition ein. Sie beherrschen 40 Prozent der Verträge mit einem TCV von mehr als zehn Millionen Franken. An zweiter Stelle folgt das Outsourcing von Desktop-Diensten. Allein diese beiden Service-Bereiche beherrschen inzwischen etwa zwei Drittel des Schweizer Marktes. Den Rest teilen SAP- und Application Management-Services sowie die auf dem letzten Platz positionierten Mainframe-Services unter sich auf.

Milliardenmarkt Schweiz

Für 2008 und die beiden darauf folgenden Jahre erwartet Active Sourcing, dass das Marktvolumen wieder über eine Milliarde Schweizer Franken ansteigen wird: „Rund ein Dutzend großer bis sehr großer Outsourcing-Verträge bestimmen das Volumen des Schweizer IT-Outsourcing-Marktes“, erläutert Regniet. „Da nur wenige davon 2007 fällig waren, stehen die meisten Verträge für die nächsten drei Jahre an“, begründet der Consultant die positiven Erwartungen.

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Quelle dieser und weiterer Ergebnisse ist der Sourcing Monitor «Schweiz Q4 2007» von Active Sourcing. Der Bericht erscheint quartalsweise und gibt Auskunft über die Total Contract Values (TCV) der abgeschlossenen Verträge im Schweizer IT-Outsourcing-Markt. Dezidierte Auswertungen zum KMU-Sektor sowie Business Forecast und Pipeline finden sich in der käuflichen Version. Das Beratungsunternehmen berücksichtigt ausschliesslich Deals mit einem Vertragsvolumen von mindestens zehn Millionen Franken. Zu den erfassten Dienstleistungen gehören Infrastruktur-Outsourcing (Desktop, Mainframe, Midrange) sowie Applikations-Outsourcing (SAP-Basisbetrieb, Application Management). Im Ausland abgeschlossene Verträge, welche Schweizer Umsätze betreffen, sind im Sourcing Monitor nicht erfasst.

 
  Datum: 16.05.2008

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