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BDO-Studie: Unternehmen sind noch nicht bereit für die E-Bilanz 
BDO-Studie: Unternehmen sind noch nicht bereit für die E-Bilanz |
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| 16. August 2011 | |
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„Elektronik statt Papier.“ Unter diesem Motto wurde 2008 mit dem Gesetz zum Abbau der Steuerbürokratie die Einführung der so genannten E-Bilanz in Deutschland beschlossen. Ziel: Arbeitsabläufe zwischen Unternehmen und Verwaltung verbessern, die Arbeit der Finanzämter vereinfachen. Eine heute veröffentlichte Studie der Wirtschaftsprüfungsfirma BDO macht deutlich, dass man von diesen Zielen noch sehr weit entfernt ist.
Rund 1,37 Millionen Unternehmen in Deutschland müssen bilanzieren. Den Plänen zufolge hätten diese Unternehmen bereits seit dem 31. Dezember 2010 eine Steuerbilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung oder eine Handelsbilanz nebst Überleitungsrechnung standardisiert elektronisch an die Finanzbehörden übersenden müssen. Umfangreiche Maßnahmen Die Umstellung auf die E-Bilanz sei jedoch sehr aufwändig, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die nötigen Maßnahmen umfassten nicht nur das gesamte Rechnungswesen und die IT, so die Wirtschaftprüfer. Vor diesem Hintergrund hat BDO 300 E-Bilanz-Verantwortliche nach dem Umsetzungsstand in ihren Unternehmen befragen lassen.
Ergebnis: Rund drei Viertel der Unternehmen haben noch nicht mit den Umstellungsmaßnahmen für die E-Bilanz begonnen haben. 90 Prozent fühlen sich zudem nur teilweise oder unzureichend über die Anforderungen der E-Bilanz informiert. Aufwand von mehr als 50.000 Euro
Laut Studie kann die Hälfte der Befragten den finanziellen Aufwand der Umstellung gar nicht abschätzen. 22 Prozent der Studienteilnehmer erwarten einen Gesamtaufwand für die Umstellung von 10.000 Euro bis 50.000 Euro und sieben Prozent der Befragten gaben sogar an, mit einem finanziellen Aufwand von mehr als 50.000 Euro zu rechnen. pan Mehr über die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft finden Sie hier. |









