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Deloitte: Die Großen der Bauindustrie stecken die Krise gut weg 
Deloitte: Die Großen der Bauindustrie stecken die Krise gut weg |
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| 1. Dezember 2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Keine Spur von Wirtschaftskrise beim österreichischen Baukonzern Strabag. Auch beim deutschen Konkurrenten Hochtief läuft das Geschäft wie geschmiert. Andere Unternehmen der Branche stehen jedoch weitaus schlechter da. Das zeigt eine neue Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte.
Beim Wachstum ist Strabag Spitze. Der Konzern wuchs 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 27,9 Prozent. Mit rund 13,7 Mrd. Euro Umsatz rangiert Strabag jetzt auf Platz fünf eines Rankings, das Deloitte erstellt hat. Viele der Großen sind gewachsen
„Das Ranking basiert auf den Jahresumsätzen von 2008, als die Bauindustrie bereits die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren bekam. Die Zahlen zeigen, dass viele der ganz Großen trotzdem gewachsen sind – dank ihrer weltweit breiten Aufstellung konnten sie den einsetzenden Abschwung am besten abfedern“, erklärt Franz Klinger, Partner Real Estate bei Deloitte.
Die Top Ten der europäischen Bauindustrie
Angaben für 2008 in Millionen Euro; Quelle: Deloitte
Insgesamt aber ist die Lage der Branche eher durchwachsen: 42 der 100 Unternehmen mussten Umsatzrückgänge hinnehmen, 58 konnten hingegen wachsende Umsätze verzeichnen. Wachstum war bislang das wichtigste Ziel der Bauunternehmen – jetzt ist es für viele die Liquidität. Viele Unternehmen setzen alles daran, bislang ungenutzte Geldreserven zu finden und auszuschöpfen, weil sie nur noch schwer an Kredite herankommen.
Allein in Deutschland stieg die Zahl der Unternehmen, die eigenen Angaben zufolge Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme haben, um 15 Prozent. Für die großen Bauunternehmen ist das weniger bedrohlich, als es zunächst klingt, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass sie ihre ungenutzten Geldreserven in den letzten Jahren nahezu verdoppelt haben. |
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