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PwC-Studie: Private-Equity-Branche erwacht wieder zum Leben 
| PwC-Studie: Private-Equity-Branche erwacht wieder zum Leben |
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| 7. Februar 2010 | |
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2009 war ein Horrorjahr für die erfolgsverwöhnte Branche. Wegen der Flaute entließen die Fondsbetreiber bis zu 80 Prozent ihrer Mitarbeiter und schickten den Rest der Belegschaft in Kurzarbeit. Jetzt aber schnuppern die Unternehmen Morgenluft. Es geht wieder aufwärts, heißt es im aktuellen „Private Equity Trend Report 2010“ von PricewaterhouseCoopers (PwC). Für die Studie haben die Wirtschaftsprüfer rund 190 Private-Equity-Unternehmen befragt, darunter 37 aus Deutschland. Jeder fünfte dieser Fonds verwalte ein Beteiligungsvermögen von mehr als einer Milliarde Euro, so PwC. Wichtigstes Ergebnis: Die weitaus überwiegende Mehrheit der Befragten ist sicher, dass sich der Markt in Europa im laufenden Jahr wieder erholt. Das heißt jedoch nicht, dass die Unternehmen jetzt einfach weitermachen können wie bisher. Neue Strategien seien gefragt, sagt Richard Burton, Leiter des Bereichs Private Equity bei PwC. Mehr Kredite, schlechtere Konditionen Grund: Die Banken geben den Private-Equity-Fonds wieder Kredite, allerdings zu schlechteren Konditionen. 50 Prozent der ausländischen und sogar über 60 Prozent der deutschen Studienteilnehmer glauben, dass in den kommenden zwölf Monaten mehr Kredite zur Verfügung stehen werden als 2009. Eine Verbesserung der Finanzierungskonditionen erwartet jedoch insgesamt nur jeder dritte Befragte. Folge: „Übernahmen mit minimalem Eigenkapitaleinsatz gehören der Vergangenheit an“, so Burton.
Laut Umfrage sind 90 Prozent der Finanzinvestoren der Ansicht, dass so genannte „Leveraged Buy Outs“ mit überwiegender Kreditfinanzierung seltener werden, während 60 Prozent eine intensivere Zusammenarbeit mit strategischen Investoren erwarten. Rund jeder zweite Fondsmanager rechnet verstärkt mit „Club Deals“, bei denen mehrere Private-Equity-Gesellschaften ein Konsortium bilden. |









